Wahlbereich 02 – Neustädter Feld, Neue Neustadt

Heinz-Josef Sprengkamp

Liebe Bürgerinnen und Bürger in der Neuen Neustadt und im Neustädter Feld,

ich bin Heinz-Josef Sprengkamp, und ich möchte mich Ihnen als Ihr Kandidat für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 vorstellen.

Ich bin 61 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Ich bin Politik- und Verwaltungswissenschaftler, lebe seit fast 30 Jahren in der Neuen Neustadt. Ich kenne die Anliegen und Bedürfnisse der beiden zum Wahlbereich gehörenden Stadtteile gut.

Ich freue mich über ein starkes Team an meiner Seite: Jasmina Ritter, Astrid Gürke, Michael Ritter, Tankred Roth, Birgit Grabow, Julien René Franke und Johannes Pötke.

Mein Motto: Sachen klären, Menschen stärken!

Meine Schwerpunkte:

Sauberkeit und Sicherheit:
Ein sauberer und sicherer Stadtteil ist die Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Straßen, Grünanlagen und öffentlichen Plätze gepflegt sind und dass wir uns alle sicher fühlen können. Ich will erreichen, dass wir durch eine bessere Präsenz von Polizei und Stadtordnungsdienst und eine mehrsprachige Beschilderung Regelverletzungen in den Griff bekommen.

Bestmögliche Bildung:
Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Ich will, dass unsere Schulen und Bildungseinrichtungen bestmögliche Rahmenbedingungen bieten. Jedes Kind soll die Chance auf eine hochwertige Bildung haben. Wir müssen nicht nur den Unterrichtsausfall bekämpfen. Ich habe 2007 die Kulturschultüte für alle Erstklässler mit auf den Weg gebracht. Damit zeigen wir, wie Schule kulturelle Bildung fördern und durch ehrenamtliches Engagement besser werden kann.

Bezahlbare Sport- und Kulturangebote für alle Generationen:
Sport und Kultur bereichern unser Leben, fördern das Miteinander, bekämpfen Einsamkeit. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir vielfältige Angebote für Jung und Alt haben – von Sportvereinen bis zu kulturellen Veranstaltungen. Ich habe als Betreuer die Fußballmannschaften meiner Söhne begleitet, kicke bei den Gehfußballern des TuS 1860 Neustadt und führe Sportangebote für Senioren durch.

Starke Unternehmen:
Unsere Wirtschaft ist das Rückgrat unserer Stadt und der Region. Mit Intel gewinnt die Stadt einen Global Player. Ich will erreichen, dass wir das Beste aus dieser Ansiedlung machen. Und wir müssen zugleich für alle anderen Unternehmen gute Rahmenbedingungen schaffen, damit sie in Magdeburg bleiben, hier wachsen und Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen eine neue Kultur der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Schulen. Ich begleite eine große Schule im Norden, die zusammen mit einem der wichtigsten Unternehmen im Norden Magdeburgs ein neues Praktikumskonzept verfolgt.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Anliegen zu hören. Gemeinsam können wir unseren Wahlkreis noch lebenswerter gestalten.

Ihr Heinz-Josef Sprengkamp

Mit mir kandidieren auch:

Jasmina Ritter

Jasmina Ritter Wahlbereich 02

Geburtsjahr: 1962 • Beruf: Dipl.-Biochemiker

Astrid Gürke

Astrid Gürke

Geburtsjahr: 1968 • Beruf: Justizbeamtin

Es gibt Jobs, die sind besonders schwierig. Politiker ist einer davon. Denn der will zunächst jedem helfen wollen, der ein gut begründetes Anliegen vorbringt. Er kann aber nicht jedem helfen, weil es unzählig viele gut begründete Anliegen gibt und das zur Verfügung stehende Geld bzw. Manpower zur Umsetzung des Anliegens begrenzt ist. Da hilft nur eine Entscheidungsfindung mit Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und distanziertem Augenmaß – so charakterisiert Max Weber den idealen (hauptamtlichen) Politiker. Ähnlich verzwickt ist die Herausforderung für eine Gerichtsvollzieherin wie Astrid Gürke.

Nur mit der richtigen Mischung von Kommunikationsfähigkeit, Distanz und Empathie kann man diesen Job vernünftig machen. Das ist eine Haltung, die man nur schwer erlernen kann. All das, was man sonst von einem Gerichtsvollzieher erwartet, liest sich wie eine Anforderungsbeschreibung für jemanden, der sich in der Politik beweisen will. Denn Gerichtsvollzieher müssen ihre Aufgaben unparteiisch und neutral erfüllen, also orientiert am Gemeinwohl. Sie müssen alle Beteiligten gleich behandeln. Sie müssen verhältnismäßig handeln, stets das mildeste Mittel wählen, um den Zweck zu erreichen. Gerichtsvollzieher unterliegen der Schweigepflicht, dürfen Informationen, die ihnen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit bekannt werden, nicht ohne weiteres weitergeben.

Beim letzten Punkt unterscheiden sich Gerichtsvollzieherin und Politikerin: Für die Eine gilt die Schweigepflicht, für die Andere gilt das Sprichwort: Tue Gutes und rede darüber! Und da gibt es gaaaaaaaaanz viel Gutes, für das sich Astrid Gürke in der FDP rund um Veranstaltungen und im Wahlkampf engagiert.

Vielleicht darf sie das auch bald im Stadtrat?

Michael Ritter

Michael Ritter WB02

Geburtsjahr: 1962 • Beruf: Mathematiker

1928 formulierte Joachim Ringelnatz im „Ruf zum Sport“ zwei Strophen, die fast alles ausdrücken, was der Sport leistet:

Sport macht Schwache selbstbewusster,
Dicke dünn, und macht
Dünne hinterher robuster,
Gleichsam über Nacht.

Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,
Kürzt die öde Zeit,
Und er schützt uns durch Vereine
Vor der Einsamkeit

Diese Zeilen gelten nicht für einen bestimmten Sport oder für ein bestimmtes Alter. Wer den 25 Tischtennisspielern beim TTC Handwerk Magdeburg e.V zuschaut, merkt das sofort. Da sind vornehmlich ältere Menschen mit viel Spaß dabei. Es ist eng in der Halle am Umfassungsweg in der Neuen Neustadt, wenn sieben Tischtennisplatten aufgebaut sind und alles in Bewegung ist. Was die 25 verbindet, ist nicht nur die Liebe zum Sport. Sondern auch die Krankheit. Pingpong Parkinson ist  die   Alliteration, die den organisierten Sport und die Krankheit verbindet.

Tischtennis ist ein Sport, der Schnelligkeit, Beweglichkeit, Konzentration fordert. Und damit das Gegenteil dessen, was man mit Parkinson assoziiert. Anders gesagt: Sport ist in diesem Fall die beste Therapie. Wissenschaftliche Studien belegen: Tischtennis fördert die Motorik, die Beweglichkeit, das Reaktions- und Konzentrationsvermögen und den Gleichgewichtssinn. Dazu komme der Spaß am Training in der Gruppe, der Austausch, die Freude über die kleinen und großen Erfolge.

Michael Ritter, seit vielen Jahren FDP-Kreisvorstand, ist Vorsitzender des TTC Handwerk Magdeburg e.V. und freut sich, dass Magdeburg inzwischen Stützpunkt des deutschen Vereins „PingPongParkinson“ (PPP) ist. Es gab es sogar schon Weltmeisterschaften im österreichischen Wels.  Sport macht ebenso kreativ, wir erinnern uns  daran, wie Michael Ritter und Heinz-Josef Sprengkamp nach einer Putzaktion auf dem Spielplatz an der Wedringer Straße eine neue Sportart erfanden: Sitzbetontischtennis (da spielt man zusammen, zählt die Ballwechsel).

Michael Ritter: “Lebte Ringelnatz heute – er hätte vermutlich seine Freude daran.”

im Bild (v.l.n.r.) Michael Ritter und Heinz-Josef Sprengkamp

Tankred Roth

Tankred Roth WB02

 Geburtsjahr: 1991 – Beruf: Elektroingenieur

 

Schon als Student interessierte sich Tankred Roth für Politik. Von 2011 bis 2015 war er in verschiedenen Funktionen im Studentenrat und seinem Fachschaftsrat an der Otto-von-Guericke-Universität in verschiedenen Funktionen aktiv.

Mit dem Master-Abschluss in Automatisierungstechnik und dem Berufseinstieg verlagerten sich die politischen Aktivitäten 2015 zu den Jungen Liberalen und der FDP. Als Vorsitzender und Schatzmeister der Jungen Liberalen Magdeburg konnte Tankred Roth nach engagierten Wahlkämpfen bereits Wahlkampferfolge der FDP bei Stadtrats-, Landtags- und Bundestagswahlen feiern.

Zur Motivation für das Liberale Engagement sagt er: „Mir gefällt es, unter optimistischen Menschen zu sein, die etwas zum Guten verändern. Ich weiß aus der Erfahrung im Berufsleben, dass Digitalisierung und Wirtschaftswachstum keine Selbstläufer sind. Magdeburg muss noch smarter und weltoffener werden. Dafür möchte ich mich im Stadtrat einsetzen.“

 

Birgit Grabow

Birgit Garbow

Geburtsjahr: 1965 • Beruf: Lehrerin

“Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt“ (Friedrich Paulsen, 1846–1908, deutscher Pädagoge und Philosoph)

„Dieser Geist wächst, wenn man Schulen Freiräume eröffnet, indem man ihre bürokratischen Fesseln löst“, so Birgit Grabow, Lehrerin, Fortbildnerin, verantwortlich für die Qualifizierung von Seiteneinsteigern. „Dann können Schulen Menschen stärken, Lehrkräfte und Lernende gleichermaßen. Ich will durch mein Engagement Schulen dabei unterstützen, solche Freiräume zu gestalten. Denn darin können sich Biografien individuell entfalten und dadurch können wir Menschen stärken.“
Ein Beispiel gefällig: das Schülerreisebüro Soleil, das Birgit Grabow aufgebaut hat. Die Schülerfirma vermittelte mehr als zehn Jahre lang Klassenfahrten und damit Erlebnisse und Erfahrungen für zahlreiche junge Menschen. Frei nach Matthias Claudius: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen …“

Riccardo Fiedler

Riccardo Fiedler WB02

      Geburtsjahr: 1968 • Beruf: Bankkaufmann

Vierundvierzig Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel.
Und weil sie so rasen müssen nennt man das ein Rasenspiel.

Politik ist wie Fußball.

        • Ein Mannschaftssport.
  • Ohne Ziel kein Tor.
  • Kein Beitrag für das Gemeinwohl.
  • Nur heiße Luft.

Riccardo Fiedler ist das Fußballtalent nicht in die Wiege gelegt worden.

Ein begnadeter Torjäger oder Mittelfeldstratege war er nicht: „In meiner Familie hat das sportliche Talent eine Generation übersprungen“, hat er selbst mal festgestellt.

Aber dafür hat er Sinn für das große Ganze, denn als „Manager der Neustadttiger“ begleitete er die Fußballmannschaft seines Sohnes von der F- bis zur A-Jugend (und dann manch andere Mannschaft beim   TuS 1860 Magdeburg-Neustadt), sorgte für Sponsoren, die neue Trikots und Trainingsanzüge sponsorten, organisierte Trainingslager und Turniere, Feste und Feierlichkeiten.

Das ist das, was er auch in die Politik einbringen kann: Engagement, Kontakte und Köpfchen – und als Bankkaufmann mit Sinn für das, was finanziell möglich ist.

Das hilft immer, in der Politik und im Fußball, fehlt aber manchmal und das wusste schon Heinz Erhardt:

 Fußball spielt man meistens immer mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohl’s erlaubt ist, spielt man ihn ganz selten nur.

 (mit Auszügen aus dem Gedicht „Fußball“ von Heinz Erhardt)

 

Julien René Franke

Julien René Franke WB02

Geburtsjahr: 1997 • Beruf: Chemieingenieur

Politik hat mit Entscheiden zu tun. Wann lernt man das eigentlich?

Ein Schiedsrichterkurs ist so ein Ort und ein Weg  und den kann man schon in einem Alter machen, in dem – aus der Sicht von Jugendlichen – „die Eltern schwierig werden“.
Julien Renés Eltern sind das Gegenteil: Sie meldeten ihn mit 14 zum Schiedsrichterkurs an.

Jetzt ist der angehende Chemieingenieur seit mehr als zwölf Jahren Schiedsrichter und wirkt seit einigen Jahren zugleich als Pate für neue junge Schiris, die auf dem Sportplatz für Fair Play sorgen. Ohne die geht’s nicht.
Ohne die, die in der Politik auf Fair Play achten, die andere Auffassungen achten, kann man schwerlich Entscheidungen für die Allgemeinheit treffen, die langfristig Akzeptanz finden. Diejenigen, die sich in der Politik nicht an Regeln halten, welche sogar ausrasten, gibt’s genug. Die Zahl der Extremisten nimmt zu.

Wir brauchen Menschen wie Julien in der Politik. Der sich im Fachschaftsrat der Fakultät für die Rechte der Studierenden engagiert, der mit dem N5 Symposium die jüngste Ideenfabrik Ostdeutschlands mit organisiert und in seine Heimatstadt Magdeburg gebracht hat. Was den Dialog der Entscheider von morgen mit den Entscheidern von heute möglich macht.

Johannes Pötke

Johannes Pötke Wahlbereich 02

Geburtsjahr: 1988 • Beruf: Physiotherapeut

Johannes Pötke ist Physiotherapeut. Das Ziel seiner Arbeit: in Abstimmung mit der ärztlichen Expertise Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten im Alltag zu erreichen,
darüber hinaus Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

Johannes Pötke lebt in der Neuen Neustadt, einem Stadtteil, der viel besser ist als sein Ruf, „vor allem dann, wenn sich die Menschen aktiv einmischen“.

Er setzt auf die Selbstheilungskräfte, auf die Arbeit von GWA, Stadtteil- und Geschäftsstraßenmanagement, die sich noch stärker mit Vereinen vernetzen sollten.

„Wir müssen auch beim Erscheinungsbild nach außen Akzente setzen: durch Fassadengestaltung mit legalen Graffiti und vertikalen Gärten, wie dies Robin Zöffzig, Gordon Motsch und Alexander Bieß mit „DASmutigeINGE“ an der Lübecker Straße/Hundisburger Straße und Enrico Schulze (alias „Poke“) mit „Moderna Maria“ im Neustädter Feld an der Ullnerstraße gezeigt haben.

Da geht noch mehr – durch Zusammenarbeit von Künstlern, Schulen und Sponsoren! Und „angefeuert“ durch eine Strategie im Sinne des von der FDP im Stadtrat initiierten Antrages zur Graffiti-Strategie.